Schäden an der Bausubstanz

Aus unserer Praxis als Baugrundgutachter sind wir vertraut mit der Planung von Drainagen und Gebäudeabdichtungen sowie der Gründung von Gebäuden und Anlagen. Fehlerhafte Gründungen oder Abdichtungen führen nicht selten zu Schäden, die den Gebäude- oder Wohnwert erheblich reduzieren. Nur das Erkennen der wirklichen Schadensursache kann zu wirkungsvollen Sanierungsvorschlägen führen.

Untersuchen und bewerten:

  • Feuchte- und Nässeschäden von Gebäudeteilen mit Erdberührung (z.B. “drückendes Hangwasser”, Sicker- und Grundwasser)


  • mangelhafte Abdichtungen, wie fehlender Horizontalsperren


  • fehlerhafte Isolierungen von Gebäudeteilen mit Erdberührung


  • Schimmelpilzschäden (mikrobiellen Befall)


  • Setzungsschäden, Risse im Mauerwerk


  • Durchführung von Raumluftbeprobungen


  • Erstellung von Schadensberichten mit Sanierungsvorschlägen und Hinweisen zum Gesundheitsschutz








Lesenswertes:

Wärme aus erneuerbaren Energien wird ab dem Jahresanfang von 2009 Pflicht. Hausbesitzer und Bauherren müssen bei Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs zum Heizen oder der Warmwasseraufbereitung aus erneuerbaren Energien abdecken. Das bereits verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt den Einsatz von Soloranlagen, Biomasseheizungen oder von Wärmepumpen vor.



Der Bund fördert ab dem Jahr 2008 die Wärmepumpe. In den aktuellen Förderrichtlinien ist es vorgesehen den effizienten Energieeinsatz von Wärmepumpen durch finanzielle Zuschüsse zu fördern.

Gefördert werden Wärmepumpen für die Warmwasserversorgung und die Heizung eines Gebäudes. Bedingung für die Förderwürdigkeit für Erdwärmeanlagen ist im Neubaubereich der Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,0; im Gebäudebestand wird noch eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,7 verlangt.

Die Förderhöhe beträgt für Neubauten 10 Euro / m² beheizter Wohn- oder Nutzfläche. Die maximale Förderhöhe beträgt je Wohneinheit 2.000 Euro. Für die Sanierung im Gebäudebestand sieht der Gesetzgeber eine Förderhöhe von 20 Euro / m² vor; die maximale Förderung je Wohneinheit beträgt 300 Euro. Weitere Beschränkungen ergeben sich für Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten.



Die Städte und Gemeinden Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wipperfürth informierten in einer Broschüre (Postwurfsendung im Juni 2008) über die Einführung einer getrennten Abwassergebühr für Schmutz- und Regenwasser.

Ein wesentlicher Aspekt hinsichtlich der entstehenden Kosten wird in Zukunft, neben den unvermeidlichen Schmutzwassergebühren, die Menge des von einem Grundstück in die Kanalisation eingeleiteten Niederschlagswassers sein. Diese hängt von der Art und Größe der versiegelten Flächen wie z.B. Dachflächen oder Zufahrten ab.

Wir meinen: In diesem Zusammenhang erscheint auch für den Gebäudebestand eine Prüfung, ob das Wasser einer Versickerungsanlage zugeführt werden kann, gekoppelt an eine entsprechende Abgabenbefreiung, sehr sinnvoll.


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