Die Probenahmetechniken

Praktische geotechnische Anwendungen bilden eine Grundlage für die Beratungstätigkeit der TERRASYSTEM GmbH. Die Erkundung und Beprobung von Bausubstanz und der Medien Boden Wasser Luft werden mit Personal und Gerätschaften aus eigenem Hause durchgeführt. Ausnahmen stellen nur Maßnahmen dar, für die Großgeräte oder aufwendige Sensorentechnik erforderlich sind.



Boden und Baugrund:
  • Kleinrammbohrungen / Rammkernsondierungen gemäß DIN 4021 zur Bodenerkundung und Bodenprobenahme


  • Rammsondierungen (leicht mittel schwer) gemäß DIN 4094 zur Ermittlung der Lagerungsdichte und Konsistenz


  • Vermessungsarbeiten (Nivellement und Digitale Geländemodelle)


  • Dynamische und statische Lastplattendruckversuche zur überprüfung von Verdichtungsmaßnahmen


  • Einstechzylinder zur Bodenprobenahme


  • Aufnahme und Beschreibung vom Trennflächengefüge im Fels


  • Versickerungs- und Auffüllversuche zur Bestimmung des kf-Wertes im Untergrund


Grund- und Sickerwasser:
  • Beprobung von Grundwasser gemäß DIN 38402


  • Gewinnung von Sickerwasserproben


  • Messung der vor-Ort-Parameter pH Wert, Leitfähigkeit, Temperatur und Sauerstoff


  • Durchführung und Auswertung von Pumpversuchen


  • Installation von Brunnenpumpen


Bodengas und Raumluft:
  • Bau von Bodengasbeprobungspegeln


  • Entnahme von Bodengasproben gemäß VDI 3865 Blatt II


  • Bestimmung der vor-Ort-Parameter Kohlendioxid, Sauerstoff, Methan und Stickstoff


  • Raumluftbeprobung zur Bestimmung von Schadstoffen in Innenräumen wie z.B. PCB oder Schimmelsporen


Bausubstanz:
  • Beprobung von Bausubstanz mit Hilfe von Abspitzproben und der Gewinnung von Bohrkernen


  • Untersuchung von Fundamenten, des Aufbaus von Straßendecken und die Entnahme von Schotterproben


  • Aufmaß von Gebäuden und Anlagen, Vermessungsarbeiten








Lesenswertes:

Wärme aus erneuerbaren Energien wird ab dem Jahresanfang von 2009 Pflicht. Hausbesitzer und Bauherren müssen bei Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs zum Heizen oder der Warmwasseraufbereitung aus erneuerbaren Energien abdecken. Das bereits verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt den Einsatz von Soloranlagen, Biomasseheizungen oder von Wärmepumpen vor.



Der Bund fördert ab dem Jahr 2008 die Wärmepumpe. In den aktuellen Förderrichtlinien ist es vorgesehen den effizienten Energieeinsatz von Wärmepumpen durch finanzielle Zuschüsse zu fördern.

Gefördert werden Wärmepumpen für die Warmwasserversorgung und die Heizung eines Gebäudes. Bedingung für die Förderwürdigkeit für Erdwärmeanlagen ist im Neubaubereich der Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,0; im Gebäudebestand wird noch eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,7 verlangt.

Die Förderhöhe beträgt für Neubauten 10 Euro / m² beheizter Wohn- oder Nutzfläche. Die maximale Förderhöhe beträgt je Wohneinheit 2.000 Euro. Für die Sanierung im Gebäudebestand sieht der Gesetzgeber eine Förderhöhe von 20 Euro / m² vor; die maximale Förderung je Wohneinheit beträgt 300 Euro. Weitere Beschränkungen ergeben sich für Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten.



Die Städte und Gemeinden Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wipperfürth informierten in einer Broschüre (Postwurfsendung im Juni 2008) über die Einführung einer getrennten Abwassergebühr für Schmutz- und Regenwasser.

Ein wesentlicher Aspekt hinsichtlich der entstehenden Kosten wird in Zukunft, neben den unvermeidlichen Schmutzwassergebühren, die Menge des von einem Grundstück in die Kanalisation eingeleiteten Niederschlagswassers sein. Diese hängt von der Art und Größe der versiegelten Flächen wie z.B. Dachflächen oder Zufahrten ab.

Wir meinen: In diesem Zusammenhang erscheint auch für den Gebäudebestand eine Prüfung, ob das Wasser einer Versickerungsanlage zugeführt werden kann, gekoppelt an eine entsprechende Abgabenbefreiung, sehr sinnvoll.


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