Altlastenuntersuchungen

Altlasten und Bodenschutz - Risiko und Chancen

Zahlreiche Grundstücke und Liegenschaften werden keiner hochwertigen Nutzung wie z.B. einer Wohnbebauung zugeführt, da sie als Altlastenfläche oder auch als Altlastenverdachtsfläche klassifiziert worden sind. Häufig bestehen seitens der Eigentümer, der zuständigen Behörden oder der potentiellen Käufer keine ausreichenden Kenntnisse darüber wie die Liegenschaft bezüglich möglicher Boden- und Grundwasserbelastungen zu bewerten ist, da die notwendigen Untersuchungen ausstehen.

Die Umsetzung der Schlagworte Bodenschutz und Flächenrecycling in praktikable Projektarbeit ist eine unserer Aufgaben. Unter den Aspekten der Planungssicherheit, Kostenrelevanz und dem Schutz von Gesundheit und Umwelt erkunden und bewerten wir für unsere Auftraggeber Grundstücke und Liegenschaften hinsichtlich des Altlastenrisikos. Wir zeigen Ihnen Wege und Möglichkeiten Schäden zu klassifizieren und zu sanieren sowie Grundstücke neu zu bewerten.


Wir führen für Sie durch:
  • Erkundung und Bewertung von Altlasten und Verdachtsstandorten


  • Bodenansprache nach Bodenkundlicher Katieranleitung (KA 5)


  • nutzungsorientierte Gefährdungsabschätzung für die Wirkungspfade Boden - Mensch, Boden - Grundwasser und Boden - Pflanzen gem. BBodSchG


  • Bodenuntersuchungen und Auffüllungserkundungen


  • Erstellung von Analysenkonzepten


  • Historische Recherchen, Aktenrecherchen, Befragung von Zeitzeugen, Standortbegehungen, Luftbildauswertungen


  • Erstellung von Sanierungskonzepten und Sanierungsbegleitung


  • Atlastensanierung, Boden-, Bodenluft- und Grundwassersanierung


  • Schadstoffüberwachung


  • Planung und Begleitung von Abriss- und Rückbaumaßnahmen


  • Darstellung der Ergebnisse in Gutachten und Berichten mit Lageplänen, Profilen und Fotodokumentationen


Die Mitarbeiter der TERRASYSTEM GmbH verfügen über Projekterfahrung für zahlreiche verschiedene Standorte. Hier einige Projektbeispiele:
  • Stadtgebiete und öffentliche Flächen


  • Deponien


  • Garten- und Parkanlagen, Kleingärten


  • öffentliche Tankstellen und Betriebstankstellen


  • Bahngeländen


  • Tanklager


  • Autohäuser


  • Flughäfen


  • Neubau- und Erschließungsgebiete


  • Industrie- und Produktionsstandorte


  • Chemieparks


  • Wohnanlagen


  • Gewerbegebiete


  • Brachflächen


  • Natur- und Landschaftsschutzgebiete








Lesenswertes:

Wärme aus erneuerbaren Energien wird ab dem Jahresanfang von 2009 Pflicht. Hausbesitzer und Bauherren müssen bei Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs zum Heizen oder der Warmwasseraufbereitung aus erneuerbaren Energien abdecken. Das bereits verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt den Einsatz von Soloranlagen, Biomasseheizungen oder von Wärmepumpen vor.



Der Bund fördert ab dem Jahr 2008 die Wärmepumpe. In den aktuellen Förderrichtlinien ist es vorgesehen den effizienten Energieeinsatz von Wärmepumpen durch finanzielle Zuschüsse zu fördern.

Gefördert werden Wärmepumpen für die Warmwasserversorgung und die Heizung eines Gebäudes. Bedingung für die Förderwürdigkeit für Erdwärmeanlagen ist im Neubaubereich der Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,0; im Gebäudebestand wird noch eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,7 verlangt.

Die Förderhöhe beträgt für Neubauten 10 Euro / m² beheizter Wohn- oder Nutzfläche. Die maximale Förderhöhe beträgt je Wohneinheit 2.000 Euro. Für die Sanierung im Gebäudebestand sieht der Gesetzgeber eine Förderhöhe von 20 Euro / m² vor; die maximale Förderung je Wohneinheit beträgt 300 Euro. Weitere Beschränkungen ergeben sich für Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten.



Die Städte und Gemeinden Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wipperfürth informierten in einer Broschüre (Postwurfsendung im Juni 2008) über die Einführung einer getrennten Abwassergebühr für Schmutz- und Regenwasser.

Ein wesentlicher Aspekt hinsichtlich der entstehenden Kosten wird in Zukunft, neben den unvermeidlichen Schmutzwassergebühren, die Menge des von einem Grundstück in die Kanalisation eingeleiteten Niederschlagswassers sein. Diese hängt von der Art und Größe der versiegelten Flächen wie z.B. Dachflächen oder Zufahrten ab.

Wir meinen: In diesem Zusammenhang erscheint auch für den Gebäudebestand eine Prüfung, ob das Wasser einer Versickerungsanlage zugeführt werden kann, gekoppelt an eine entsprechende Abgabenbefreiung, sehr sinnvoll.


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